Kritik gegen Merkels Aufruf zur Schaffung einer Bildungsrepublik

„In den Ländern, wo die Union konkret etwas tun kann, tut sie nicht das Notwendige“ lautete die Anklage des SPD-Generalseketärs Heil gegen Bundeskanzlerin Angela Merkel. Ihr Aufruf zur Schaffung einer Bildungsrepublik wäre sehr unglaubwürdig, wenn ihre zuständigen Unions-Ministerpäsidenten was die Bildung anbelange komplett versagen. Doch das ist noch nicht genug! Ein weiteres SPD Mitglied bringt hervor, dass Merkel eine zentrale politische Aussage der SPD übernommen hätte.

Die Grünen, die den Solidaritätszuschlag auf lange Sicht zu einem Bildungs-Soli umbauen möchten, kritisierten Merkel`s Vorschlag wie folgt: „macht keine Klasse kleiner, bringt keinem Hauptschüler einen Ausbildungsplatz und qualifiziert keine Erzieherin weiter“

Die Bildungsministerin Schavan äußert sich hierzu positiver. Zwar müsse das deutsche Bildungssystem sich verbessern, um international einen guten Rang zu erlangen, allerdings seien schon deutliche Verbesserungen seit dem Pisa-Schock eingetreten. Ein Bildungs-Soli ab 2020 ist ihrer Meinung nach allerdings viel zu spät.
Da sag ich doch; lieber zu spät als nie..das ist zumindest mal ein Ansatz, wenn auch noch verbesserungsfähig…Pisa hat uns deutlich gezeigt, dass noch etwas unternommen werden muss.

~ von silkespraul1985 am Juni 17, 2008.

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