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Standardisierte Online Bewerbung

Viele Unternehmen bieten auf ihrer Website ein Formular für eine strukturierte Online-Bewerbung an. Diese Form der Bewerbung ist allerdings bei vielen Bewerbern aufgrund des Aufwandes eher unbeliebt.  Die Bewerber müssen ihre Daten für verschiedene Arbeitgeber immer wieder neu eingeben. Es gibt keine Standardbewerbung mit firmenindividuellen Anschreiben oder Lebenslauf - wie bei der klassischen oder E-Mailbewerbung. Viele vermissen Möglichkeiten zur individuellen Darstellung. Wird ein Online-Formular zur Bewerbung allerdings angeboten, ist es ratsam dies auch zu benutzen, falls man sich über das Netz bewerben möchte. Dieses Formular kann wichtige Hinweise ersichtlich machen, wie man sich möglichst erfolgreich bewirbt. Für den Arbeitgeber hat es den Vorteil, dass dieser bei dem Auswahlprozess weitaus weniger Zeit und Arbeit benötigt. Ebenfalls macht es feste Auswahlkriterien besser handhabbar. Ist im Moment keine gefragte Stelle frei, können die im Formular gesammelten Daten dazu verhelfen langfristig zu interessanten Bewerbern Kontakt zu halten. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie bei der Fachautorin für Beruf und Bildung Simone Janson M.A. Viel Spaß!

Attraktivität der Stellenbeschreibungen

Eine aktuelle Umfrage der Online-Jobbörse “stellenanzeigen.de” hat ergeben, dass die meisten Bewerber die Texte der Online-Stellenanzeigen zwar für verständlich erklären, aber wenig ansprechend.
26,8 Prozent der über 500 Teilnehmer betrachtet die Texte als “sehr gut verständlich und ansprechend geschrieben”,  49,9 Prozent voteten für “einigermaßen verständlich, aber wenig ansprechend geschrieben”. Als “weder verständlich noch ansprechend geschrieben” empfinden 12,8 Prozent die Texte, als “Zumutung im Hinblick auf Verständlichkeit und Lesevergnügen” 10,4 Prozent.
Was denkt ihr, woran kann das liegen? Ist es die Situation auf dem Arbeitsmarkt? …die vielen Arbeitslosen, die händeringend nach einem Job suchen? Aber birgt dies nicht die Gefahr, dass sich die Topleute nicht auf diese “Standard-Stellenanzeige” bewerben, weil sie genau wissen, dass sie einen interessanten und gutbezahlten Job bekommen werden? Auch hier werden Marketingfachleute benötigt, um die Stellenanzeigen bzw. die Unternehmen nach außen hin ansprechender zu präsentieren. Dies zeigt mir wieder einmal, dass ich mit internationalem Marketing den richtigen Studiengang gewählt habe!

The Human Resources are watching you….

Viele Personalchefs suchen im Internet nach Spuren von Bewerbern.
Liegen Bewerbungsunterlagen vor, wird oft parallel im Internet gesucht, ob die Angaben der Bewerbungsunterlagen bestätigt werden können, bzw. ob man ergänzende Informationen zu den Bewerbern im Netz findet. Stoßen die Personaler hier auf Unannehmlichkeiten, können die Chancen auf ein Bewerbungsgespräch schnell sinken. Doch umgekehrt, können so auch ergänzende positive Tätigkeiten zum Vorschein kommen. Dass diese Recherche wirklich des Öfteren vorkommt, hat uns auch Herr Prof. Michael Zerr anhand eines persönlichen Erlebnisses bewiesen. Herr Prof. Zerr wurde von Unbekannten auf Aktivitäten angesprochen, von denen er zu diesem Zeitpunkt nichtmals wusste, dass diese im Internet nachzulesen sind. Somit mein Rat: Geben Sie Ihren Namen in eine Suchmaschine ein und entdecken Sie selbst was das Netz alles über Sie zu bieten hat. Sind Sie mit den Ergebnissen nicht zufrieden, peppen Sie Ihre Informationen doch beispielsweise mit einem Weblog auf. Dieser muss nicht unbedingt Ihre Lebensgeschichte darstellen, viel hilfreicher ist meiner Meinung nach ein Weblog über Ihr Lieblingsthema. Dies hat auch Angelika Sauer umgesetzt. Sie interssiert sich sehr für Marken und Produktinnovation und hat dazu ein Weblog mit Ihren Meinungen und neusten Errungenschaften eröffnet. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass man sich mit einem Weblog von der Masse abheben kann, vor allem wenn dies zu einem Thema geschrieben wird, das auch für den beworbenen Job von Bedeutung sein kann.

Private Arbeitsvermittler

Jeder Arbeitssuchende kann einen privaten Vermittler in Anspruch nehmen. Im Internet können Sie Ihre Bewerbungsdaten hinterlassen und so in die Datenbank des Vermittlers aufgenommen werden. Dieser kann Sie aufgrund Ihres Leistungsprofiles den Unternehmen vorschlagen. Wenn Sie schon mindestens sechs Monate arbeitslos sind, können Sie einen dritten zu Ihrer Vermittlung beauftragen. Der Vermittler muss mit Ihnen einen schriftlichen Vermittlungsvertrag schließen, in dem die Vermittlungsvergütung angegeben ist. Es gelten gesetzlich festgelegte Höchstbeträge. In der Vergütung sind alle Vermittlungsleistungen (Anfertigung von Bewerbungsunterlagen, Eignungstests, Karriereberatung, Bewerbungstraining etc.)  inbegriffen. Aber keine Angst, Sie können auch in Raten zahlen. ;) Was haltet Ihr davon, dass man wenn man eh schon arbeitslos ist und es einem am Geld mangelt, noch für die Arbeitsvermittlung zahlen soll? Rai30, wie auch bestimmt viele andere (mich inbegriffen), verstehen den Sinn dieses Systems nicht. Kann uns dies jemand erklären? Viele können sich einen privaten Arbeitsvermittler nicht leisten und entscheiden sich somit, weiter zu studieren, um nicht arbeitslos zu sein. Doch ist dies eine Lösung? Christ4na hat sich hierzu Gedanken gemacht und aufgeschrieben, worin die Vorteile bzw. Nachteile liegen, wenn man nach dem Bachlor auf den Master weiterstudiert.

Xing als Kontaktbörse nutzen

Xing LogoHervorragend für das Networking eignet sich die Internetplattform XING. Sie erleichtert  die Stellensuche.  Viele Nutzer suchen auf dieser Internet-Seite passiv einen Job. Ihr Profil dient allen als Visitenkarte. Über diese Kontaktdaten, können Sie in ein Gespräch gelangen. Unternehmen und Personalberatern können nach künftigen Beschäftigten suchen. Aber auch umgekehrt. Es wird angezeigt, wer Ihre Seite aufgerufen hat, bzw. wer sich für Sie interessiert. XING sucht zudem automatisch Angebote, die zu Ihrem Profil passen. Ebenfalls werden Beziehungen zu direkten als auch indirekten Netzwerkpartnern aufgezeigt. In den Foren können Sie Ihre Kompetenzen präsentieren. Auch Tomas Bohinc hat hierzu einen Artikel verfasst. Nutzen Sie diese Chance für Ihr Selbstmarketing…hier gehts zur Anmeldung

die etwas andere Kontaktbörse

GolfplatzViele bedeutende Jobs werden auf dem Golfplatz vergeben. Was sind dies für Jobs und warum werden diese gerade auf dem Golfplatz vergeben? Dazu hat sich auch schon Meike Schreiner  interessante Gedanken gemacht.
Heutzutage ist Vitamin B die beste Vorraussetzung, um an einen Job zu kommen. Beim Golf ist man entspannt und kann sich gut nebenher unterhalten.  Dies sind günstige Vorraussetzungen für ein Gespräch über freie Stellen. Da man seinen Mitspieler  meist kennt und ihn als (Golf)Partner nicht verlieren möchte, rät es sich, nur wirklich attraktive freie Stellen zu empfehlen, die dazu auch noch einen guten Verdienst bringen….Golf spielen ist nunmal nicht die billigste Sportart ;) Habt ihr noch keinen Golfpartner, oder wollt ihr euch näher über das Golf mit anderen austauschen, besucht doch mal den Golf Blog :)
 Solltet ihr allerdings, genauso wie ich, nicht das nötige Kleingeld dazu haben, sind andere (Sport)vereine ebenfalls eine gute Alternative um Jobs zu knüpfen. Sprecht das Thema einfach einmal an, egal in welchem Umfeld ihr euch in eurer Freizeit aufhaltet, ein Versuch ist es auf jeden Fall wert.

Linksammlung zu Online-Jobbörsen

Hallo liebe Leser!
Soeben habe ich eine sehr gute Seite im Internet gefunden, auf der es viele Links zu Online-Jobbörsen gibt.
Diesen Link möchte ich euch nicht vorenthalten.
Hier ist er:  http://linksammlungen.zlb.de/2.1.9.2.0.html

Ich hoffe ihr findet etwas passendes, dass die weiteren Schritte zur Bewerbung eingeleitet werden können (PS: Schaut euch hierzu auch meine Tipps zu Bewerbungsschreiben und Vorstellungsgespräch an; es lohnt sich)

Beim Vorstellungsgespräch

VorstellungsgesprächSo, nun ist der große Tag gekommen! Das lange Warten hat ein Ende.  (Ich hoffe, Sie sind rechtzeitig erschienen ;), denn Pünktlichkeit ist das oberste Gebot).
Meist beginnt das Vorstellungsgespräch mit etwas Smalltalk. Danach werden Sie meist gebeten ihren Werdegang darzustellen. Hier sollten Sie auf die verschiedenen Lebenssituationen eingehen, sich aber nicht ins Detail verlieren. Bei Lücken im Lebenslauf heißt es, Marketing zu betrieben und überzeugende Argumente zu bringen. (Bleiben Sie allerdings jedoch stets glaubwürdig und erzählen Sie nur Dinge, die zu Ihrer Persönlichkeit passen. Es folgen in der Regel weitere Standardfragen. Wichtig und positiv ist es auch, selbst Fragen zu stellen, die für Ihre Entscheidungsfindung wichtig sind und noch nicht im Laufe des Gesprächs geklärt wurden. Diese können zum Beispiel die Zusammenarbeit betreffen, die Unternehmensstrategien, Entwicklungsmöglichkeiten oder Einordnung der Stelle im Organigramm. Bei der Frage, warum Sie gerade dieses Unternehmen ausgewählt haben, sollten Sie stets im Hinterkopf haben, dass die Ziele des Unternehmens auch ihre Ziele sind. Langfristige Planung ist für jedes Unternehmen wichtig. Somit sollten Sie Ihre Perspektiven aufzeigen können, die sich möglichst mit denen des Unternehmens decken sollten. Bei der beliebten Frage nach Ihren Schwächen sollten Sie vorsichtig sein. Sie sollten möglichst nicht so viel Input geben. Sie solten die Schwächen nur anreißen und positive Punkte dazu erwähnen. Sparen Sie nicht mit Fakten über soziale Kompetenz. Unzulässig sind Fragen über Parteizugehörigkeit, Heirat, Kinderwunsch, Schwangerschaft, Religionszugehörigkeit und Vermögensverhältnisse. Am Ende sollte das weitere Vorgehen geklärt werden. Nach jedem Vorstellungsgespräch ist es wichtig, zu analysieren, was gut und was schlecht lief. So können Sie einiges für Ihre zukünfigen Bewerbungsgespräche lernen. Nun drücke ich Ihnen die Daumen, dass Sie bald eine positive Rückantwort bekommen.

Einladung zum Vorstellungsgespräch

Glückwunsch! Sie sind auf dem richtigen Weg! Sie haben das Interesse des Unternehmens auf sich gelenkt. Am besten Sie bestätigen den Termin telefonisch. Dies zeigt ihr Interesse und bietet Gelegenheit für Fragen zum Bewerbungsverfahren, welche wiederum die Vorbereitungen erleichtern können.
In der Vorbereitungsphase sollten Sie Informationen zu Aktivitäten, Erfolgen und der Unternehmenskultur beschaffen. Danach folgen Fragen zu Ansprechpartner, Rechtsform, Umsatz, Mitarbeiterzahl, Produkte, Marketingstrategien, Marktposition, Corporate Identity, Firmensitz und andere Standorte, Tochterunternehmen, Konzernstruktur, Firmengeschichte etc., die zuvor geklärt werden sollten. Mit Wissen zu aktuellen Problemen und Projekten können Sie bestimmte Themen einleiten und so aktiv bei der Diskussion Initiative ergreifen.  Viel Erfolg!

Bewerbungsunterlagen

BewerbungsunterlagenZu vollständigen Bewerbungsunterlagen gehören Anschreiben, Lebenslauf sowie sämtliche Zeugnisse. Wie auch beim Aufsatz, beginnt das Bewerbungsschreiben mit einem Einleitungssatz. Allerdings sollten Sie darauf achten, dass es nicht zu einem standardisierten Anschreiben kommt. Ihr Anschreiben sollte möglicht individuell sein. Durch ihre Fähigkeiten und Ihr Interesse sollen Sie sich von Ihren Mitstreiten abheben und die Neugierde auf sich lenken. Danach muss der persönliche Bezug, warum Sie sich bewerben, hergestellt werden. Im Hauptteil berichten Sie über Ihren persönlichen Werdegang, Ihre Kenntnisse und Fähigkeiten. Darauf sollte stets auf die gestellten Forderungen eingegangen werden. Mit Hilfe ihrer Interessen, Kenntnisse, Fähigkeiten und Qualifikationen müssen Sie überzeugen, dass genau Sie die richtige Person für diesen Job sowie für dieses Unternehmen sind. Bevor Sie mit Ihrem Anliegen, das gewünschte persönliche Vorstellungsgespräch, das Schreiben beenden, gehen Sie auf Ihre derzeitigen Tätigkeiten ein. Gehaltsvorstellungen werden am Ende des Schreibens erwähnt.

Den Lebenslauf können Sie funktional, ausführlich oder tabellarisch darstellen. Im funktionalen Lebenslauf werden Berufstätigkeit und Ausbildung(en) zu Blöcken zusammengefasst. Der ausführliche Lebenslauf wird in Absatzform gestaltet. Es fasst alle Informationen in einem Text zusammen.
Der tabellarische Lebenslauf kann chronologisch oder antichronologisch strukturiert werden. Doch bei jeder Form sollte der Lebenslauf auf die Unternehmensform zugeschnitten sein. Zu den Zeugnissen gehören Arbeitszuegnisse oder Zwischenzeugnisse, Tätigkeiten, Berufsqualifikationen sowie sonstige Leistungsnachweise.